Vorträge zur Fütterung ohne Gentechnik

Der heimische Anbau von Soja reduziert die Abhängigkeit von importierten Futtermitteln.
„Wir verzichten auf Gentechnik-Anbau“ steht auf dem Schild mit dem die Mitglieder des Bayerischen Bauernverbands (BBV) zeigen wollen, dass sie die Wünsche der Verbraucher ernst nehmen. Das ist auf den ersten Blick erfreulich, bedeutet aber nicht, dass sie deswegen vor der grünen Gentechnik verschont blieben. Über die Hintertüre, genauer gesagt die Stalltüre, landen trotzdem gentechnisch veränderte Pflanzen auf den Höfen, da importierte Futterpflanzen häufig gentechnisch verändert sind. Selbst mit viel gutem Willen ist es für die Landwirte nicht immer möglich, diese Futtermittel zu vermeiden.
Um weniger von importierten Futtermitteln abhängig zu sein, müssten hierzulande wieder verstärkt Eiweißpflanzen angebaut und verfüttert werden. Wie das konkret aussehen kann, wird das Thema einer Infoveranstaltung des „Bündnis für eine gentechnikfreie Region Augsburg Stadt und Land“ sein., das am 2. März 2011 in Diedorf satttfindet. Als Referenten sind eingeladen:
- Dr. Hubert Spiekers ist Leiter des Institutes für Tierernährung und Futterwirtschaft der LfL Grub. Sein Vortrag hat das Thema „Milchkuhfütterung mit heimischem Eiweiß und ohne Gentechnik“.
- Dr. Andreas Michel ist Vertriebsreferent der Fa. Meika – ökologische Tiernahrung in Großaitingen. Er wird auf die „Besonderheiten der Fütterung im biologischen Landbau“ eingehen.
Die Veranstaltung findet im Gasthof Adler, Hauptstr. 31, 86420 Diedorf statt und beginnt um 20:00 Uhr, der Eintritt ist frei.
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