Fragen und Antworten

Inhalte

Warum veröffentlicht ihr nicht als „BĂŒrgerjournalisten“ bei XYZ?

Weil 


  • es bisher keine Plattform XYZ gibt, die thematisch, qualitativ und technisch in Frage kommt.
  • bei kommerziellen Portalen sich zwangslĂ€ufig die Frage stellt, warum man dort ĂŒberhaupt als kostenloser Inhaltelieferant aktiv sein sollte.
  • es ja gerade ein Vorteil von Web 2.0 ist, dass man relativ einfach dezentrale Plattformen aufbauen kann und damit unabhĂ€ngiger ist.
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Ist das Journalismus, was hier passiert?

Ganz eindeutig: Ja! Wer unter professionellem Journalismus in erster Linie das versteht, womit Geld verdient wird, kann es gerne BĂŒrger- oder Graswurzel-Journalismus nennen. Diese Wortklauberei Ă€ndert aber nichts daran, dass sich die redaktionelle Arbeit beim Singold Boten an professionellen MaßstĂ€ben orientiert. Nur weil mit der journalistischen TĂ€tigkeit Einnahmen erzielt werden, kann daraus nicht abgeleitet werden, dass die Arbeit qualitativ schlechter ist. Eher ist das Gegenteil der Fall, denn auf die Auswahl der Themen und Bewertung der Fakten haben wirtschaftliche oder politische Verflechtungen keinen existenziellen Einfluss, wie es bei kommerziellen Medien der Fall sein kann.

Warum werden hier immer komplette Pressemeldungen veröffentlicht?

Aus dem gleichen Grund, wie in anderen Medien auch: Weil der Herausgeber/Autor davon ĂŒberzeugt ist, dass sie von Interesse fĂŒr die Leserschaft sind. Was hier nur nicht passiert, ist halbherziges Redigieren der Pressemeldungen, damit es dann so aussieht, als wenn es sich um eigene redaktionelle BeitrĂ€ge handeln wĂŒrde. Im Singold Bote sind Pressemeldungen klar also solche zu erkennen und werden ĂŒblicherweise auch vollstĂ€ndig veröffentlicht. Denn diese Mitteilungen sind nicht grundsĂ€tzlich abzulehnen, es muss aber klar erkennbar sein, ob der Text einen unabhĂ€ngigen Urpsrung hat, oder aus der Presseabteilung einer Organisation stammt.

Wie steht der Singold Bote zum Leistungsschutzrecht fĂŒr Presseverleger?

Alle Inhalte des Singold Boten dĂŒrfen beliebig verlinkt werden. Textausschnitte, die sog. Snippets, mit denen auf die Inhalte hier verlinkt wird, dĂŒrfen beliebig lang sein. Juristische Grenzen fĂŒr die Weiterverwendung von Texten des Singold Boten liegen beim Zitatrecht und der Lizenz Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen (CC by-sa).

Was fremde Inhalte angeht, auf die das Leistungsschutzrecht fĂŒr Presseverleger anzuwenden ist, gilt seit der Verabschiedung des Gesetzes im 1. MĂ€rz 2013 im Bundestag, die Regelung, dass solche Webseiten vom Singold Boten nicht verlinkt werden.

Als Indizien dafĂŒr, dass Webseiten unter das Leistungsschutzrecht fĂŒr Presseverleger fallen, dient der offene Lobbyismus der jeweiligen Verleger wĂ€hrend des Gesetzgebungsverfahrens oder die Mitgliedschaft in einem der lobbyierenden VerbĂ€nde, wie beispielsweise dem „Verband Deutscher Zeitschriftenverleger“, dem „Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger“ oder dem „Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern“

Eine Ausnahme wird nur dann gemacht, wenn der Verlag oder die Herausgeber eine allgemeingĂŒltige Regelung fĂŒr Verlinkungen haben, die sich nicht am Leistungsschutzrecht fĂŒr Presseverleger orientiert, so wie das beispielsweise beim Heise Zeitschriften Verlag der Fall ist.
Eine möglicherweise als kritisch zu interpretierende Berichterstattung einzelner Redaktionsmitglieder reicht nicht aus.

Diese Vorgehen bezieht sich nicht nur auf Artikel, die unter singold-bote.de veröffentlicht werden, sondern auch den Social-Media-KanÀlen auf Facebook, @SingoldBote auf Twitter und google+.

Dabei ist uns klar, dass dies eine EinschrĂ€nkung des freien Informationsflusses im Internet ist. Wir bemĂŒhen uns deshalb trotzdem die entsprechenden Hintergrundinformationen zur VerfĂŒgung zu stellen, indem wir auf Medien verlinken, die positiv gegenĂŒber den Möglichkeiten des Internets eingestellt sind. Wo dies nicht möglich ist, wird auf reine Zitate ausgewichen, die nicht unter das Leistungsschutzrecht fĂŒr Presseverleger fallen.

Warum wird Webseite XY hier verlinkt?

GrundsĂ€tzlich halten wir Hyperlinks, bzw. Links, wie sie verkĂŒrzt genant werden, fĂŒr das, was das Web ausmacht: Die Vernetzung unterschiedlichster Informationen. Deswegen dienen die Artikel nicht nur dazu die eigenen Ansichten in die Welt zu bringen, sondern auch dazu weiterfĂŒhrende und vertiefende Informationen zu anzubieten. Dazu eigenen sich Links, die in den Artikeltext eingebunden sind und auf andere Webseiten verweisen wunderbar.

Das Verlinken hat allerdings eine juristische Grenze, nĂ€mlich dann, wenn auf illegale Inhalte verweisen wird. Daher wird jede Webseite, die verlinkt werden soll, vorher inhaltlich geprĂŒft und im Zweifel der Link nicht gesetzt.

Ein weiterer Grund kann das Leistungsschutzrecht fĂŒr Presseverleger sein, das der Bundestag am 1. MĂ€rz 2013 verabschiedet hat. Als Reaktion auf dieses, fĂŒr den freien Informationsaustausch schĂ€dliche Gesetz, werden seitdem keine Medien mehr verlinkt, die unter dieses Schutzrecht fallen können. Weiter Informationen dazu, finden sich in der FAQ Wie steht der Singold Bote zum Leistungsschutzrecht fĂŒr Presseverleger?

Kommentare

Wie kann ich eine Anmerkung zu einem Artikel machen, ohne öffentlich zu kommentieren?

Schicken Sie einfach eine Mail mit der Anmerkung an info@singold-bote.de oder nehmen Sie mit dem Autor des Artikels Kontakt auf. Welche Möglichkeiten dazu bestehen erfahren Sie im Impressum.

Warum dauert es so lange bis mein Kommentar freigeschaltet wird?

Weil hier niemand 24 Stunden am Tag vor dem Rechner sitzt, um die Kommentare zu prĂŒfen und freizuschalten. Üblicherweise werden die Kommentare aber innerhalb eines Tages bearbeitet. Aktuell ist es so, dass nur der erste Kommentare eines Lesers explizit von der Redaktion freigeschaltet werden muss. Alle weiteren werden dann automatisch freigegeben.

Meta

Was bedeutet „FAQ“?

FAQ ist die AbkĂŒrzung von Frequently Asked Questions und heißt ĂŒbersetzt: hĂ€ufig gestellte Fragen. Damit sind aber nicht nur die eigentlichen Fragen gemeint, sondern auch die dazu passenden Antworten. Mit der Zusammenstellung verbindet sich einerseits sich die Hoffnung, dass diese Fragen nicht mehrfach beantwortet werden mĂŒssen und andererseits ist diese Frage-Antwort-Konstellation eine einfache Möglichkeit der Dokumentation.

Heißt es „der Blog“ oder „das Blog“?

Das sei jedem selbst ĂŒberlassen. Hier im Blog ĂŒberwiegt die Nutzung des neutralen Genus, also „das Blog“.

Was bedeutet kuratieren?

In der Wikipedia steht dazu beim Stichwort Kurator:

Im Journalismus, speziell im Online-Journalismus, versteht man darunter eine zusÀtzliche Funktion von Journalisten, nÀmlich wie sie die Ergebnisse ihrer Recherchen einordnen und aufbereiten, kurz: fremde Inhalte kuratieren.

Vereinfacht lĂ€sst es sich vielleicht dahingehend auf den Punkt bringen, dass man externe Informationen nicht mehr als Kopie oder Zusammenfassung so im Artikel unterbringt, als wĂ€re es die eigene Arbeit. Stattdessen werden fremde Medien eingebunden oder auf sie verwiesen und dienen so als Basis fĂŒr die eigene journalistische Arbeit. Im Vordergrund steht dabei eher die Einordnung und Bewertung der Quellen, nicht so sehr die Produktion eigener Inhalte.

Ein einfaches Beispiel fĂŒr kurativen Journalismus sind Twitter-Nachrichten, die mit kurzen Kommentaren auf Artikel oder andere Medien im Netz hinweisen. Der Singold Bote nutzt dazu aktuell den Twitter-Account @SingoldBote, von dem die Meldungen an die Facebook-Seite weitergeleitet werden.

Über

Gibt es den Singold Boten auch auf Papier gedruckt?

Nein. Sollte der Bedarf bestehen, sei die Anschaffung einer Fliegenklatsche empfohlen.

Seit wann gibt es den Singold Boten?

Auf den Namen „Singold Bote“ hört das Blog seit Herbst 2010. VorlĂ€ufer waren ein Sideblog, das ist eine Art Online-Notizbuch, das parallel zum Regionalwiki SmĂŒPedia betrieben wurde und regionale Themen, die bei „Die Farmblogger“ veröffentlicht wurden. Die Inhalte aus den beiden Ursprungs-Blogs wurden etappenweise bis zum FrĂŒhjahr 2011 auf die singold-bote.de ĂŒbertragen. Der Ă€lteste Artikel stammt aus dem Februar 2008, es sind die Fotos vom Faschingsumzug in Klosterlechfeld.
Der, wenn man es so nennen möchte, erste original Singold-Bote-Artikel ist der Bericht aus der Sitzung des SchwabmĂŒnchner Stadtrats am 9.11.2010.

Warum heißt der „Singold Bote“ so?

TatsĂ€chlich standen dahinter keine großartigen Überlegungen, dennoch gibt es eine ErklĂ€rung dafĂŒr. Die „Singold“ als Namensbestandteil drĂ€ngt sich in SchwabmĂŒnchen geradezu auf, weil sie die Stadt geprĂ€gt hat und dies nach wie vor auch tut. Der „Bote“ hat seinen Reiz, weil er als traditioneller Begriff sprachlich einen Gegenpol zum vergleichsweise modernen Web-2.0-Medium Blog bietet.

Veranstaltungskalender

Woher stammen die Termine im Veranstaltungskalender?

Der ĂŒberwiegende Teil sind FundstĂŒcke aus verschiedenen Quellen, das können Webseiten, ebenso wie gedruckte Programmhefte sein. Einige der Termine werden aber auch von den Organisatoren an die Redaktion ĂŒbermittelt.

Wie kann ich einen Termin fĂŒr den Veranstaltungskalender vorschlagen?

Am einfachsten geht das per Mail an info@singold-bote.de. Idealerweise enthÀlt die Mail alle notwendigen Daten im Textteil und stehen nicht in einer Datei (PDF, DOC etc.) im Anhang der Mail. Hilfreich ist eine aussagekrÀftige Beschreibung und eine E-Mail-Adresse, die als Kontakt veröffentlicht werden darf. Von Vorteil ist es auch, wenn es ein Foto oder eine Grafik zu der Veranstaltung gibt. Dabei ist aber wichtig, dass diese entweder vom Veranstalter explizit zur kostenfreien Veröffentlichung freigegeben sind oder unter einer entsprechenden Lizenz stehen, die eine kostenfreie Veröffentlichung ermöglichen.